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Halbstark und tüchtig, Jugend in Deutschland 1950-1960

ZUM BUCH Der Start ins Leben Die schweren Jahre der Nachkriegszeit gehen zu Ende, der wirtschaftliche Aufschwung wird spürbar. Unter den damals jugendlichen Zeitzeugen macht sich ein neues Selbstbewusstsein breit. Sie erhalten Taschengeld und sparen auf neue Fahrräder oder Mopeds. Die jungen Leute wollen fremde Kulturen und andere Menschen kennenlernen. ´´Uns Jugendlichen wird diese Welt zu eng´´, schreibt Agnes Setzepfand. ´´Wir sind 15, 16 Jahre alt und träumen von Reisen und Abenteuern.´´ Und die Jugendlichen lehnen sich gegen Verbote und Vorschriften auf. Der Rockn Roll, die ´´unmögliche amerikanische Musik´´, wird zum Ausdruck einer Generation, die eine bessere Zukunft erwartet. Doch müssen sich die meisten Jugendlichen ihre neuen Möglichkeiten erst einmal hart erarbeiten. In vielen Haushalten ist das Geld knapp, und Lehrstellen sind rar. Lehrlinge werden oft als billige Arbeitskräfte angesehen. Zwei Wochen Jahresurlaub und 45 Mark Lehrgeld im Monat sind Standard. Aus dem sowjetisch besetzten Teil Deutschlands berichten Jugendliche über die Lebensumstände in der DDR. ´´Durch die Bodenreform wurden alle Bauern entschädigungslos enteignet, die mehr als 100 Hektar besaßen, ebenso die Ritter- und Kirchengüter´´, schreibt Manfred Vogel. ´´Um weiteren Repressalien zu entgehen, flohen viele Betroffene in den Westen.´´ Als Landwirte sind seine Eltern von früh bis spät auf den Beinen, um das staatliche Abgabesoll zu erfüllen und obendrein die Familie zu ernähren. Soll er diesen Beruf wählen? ´´An mir haftete der Makel, kein Arbeiter- oder Bauernkind zu sein´´, erzählt Ursula Fiessler. ´´Meine Eltern waren auch nicht in der SED. Beides war in der DDR für den gewünschten Berufsweg neben guten Leistungen häufig ausschlaggebend.´´ Manches kleine Ereignis läßt heute schmunzeln. So wird Gertraud Berg zum Einsatz in der Landwirtschaft abkommandiert. ´´Die Amerikaner haben schon wieder Kartoffelkäfer über den Feldern der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft abgeworfen´´, hört sie von ihrem Vorgesetzten. Verdreckt, verschwitzt und wütend kommt sie am Abend nach Hause. Dieser Tag sollte ihr auch aus einem anderen Grund im Gedächtnis bleiben. Es war der 17. Juni 1953, der Tag des Volksaufstands in der DDR. ´´Mein Bruder erzählte an diesem Abend, daß er im Leipziger Hauptbahnhof miterlebt habe, wie Männer von einer Leiter aus das übergroße Stalinportrait an der Wand abstürzen ließen´´, erinnert sie sich. In vielen Beiträgen wird über den 17. Juni 1953 berichtet. Hautnah zeichnen die Zeitzeugen ein Bild ihres Alltags. Große und kleine Begebenheiten stehen nebeneinander. Mancher Leser wird sich in den Geschichten wiederfinden, doch auch den Jüngeren bieten sich Einblicke, die in Lehrbüchern nicht auftauchen. Ein wichtiges Zeitdokument der jüngeren deutschen Geschichte ist entstanden. ZUR REIHE ZEITGUT Lebendige Erinnerungen bewahren Die Buchreihe ZEITGUT beweist, daß Geschichte kein trockener Schulstoff sein muß. Mit Zeitzeugen-Erinnerungen öffnet sie den Blick auf den Alltag der Menschen. Jeder Band stellt in 35 bis 45 lebendigen Erinnerungen einen markanten Abschnitt deutscher Geschichte vor. Die Buchreihe ist einzig in ihrer Art. Die Texte der Sammelbände stammen von Menschen aus allen Gegenden Deutschlands und repräsentieren zugleich die soziale Bandbreite der Gesellschaft. Die Bücher sind ein Stück ´´oral history´´ im besten Sinne und sprechen damit ein breites Publikum an: diejenigen, die die Zeiten miterlebt haben, und ihre Kinder und Enkel, die mehr erfahren wollen, als in den Schulbüchern steht. Junge Menschen haben mit den Texten der Reihe ZEITGUT die Möglichkeit, das Leben der Eltern- und Großeltern-Generation in großer Bandbreite kennen und verstehen zu lernen. So werden geschichtliche Vergangenheit und eigene Herkunft gut begreifbar. Mit Hilfe eines Ortsregisters und einer chronologischen Übersicht der wichtigen Ereignisse der jeweiligen Zeit kann sich der Leser orientieren. Fotos und Dokumente, meist aus dem Besitz der Zeitzeugen, ergänzen die Texte. Immer mehr Pädagogen setzen die Reihe ZEITGUT ein, um ihren Schülern Geschichte lebendig zu vermitteln. Die Bände sind auch für die politische Bildungsarbeit gut geeignet. Daher empfehlen viele Buchhändler und Bibliothekare ZEITGUT auch als Geschenk für Kinder und Jugendliche. Einsendungen von eigenen episodenhaften Erinnerungen aus Deutschland im 20. Jahrhundert sind jederzeit erwünscht an Zeitgut Verlag GmbH, Lektorat, Klausenpaß 14, 12107 Berlin.

Preis: 12.90 EUR

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Kategorie: Buch > Geisteswissenschaften, Kunst & Musik > Geschichte > Zeitgeschichte > Politik (ab 1949)

Artikelnummer: 11134334
Keywords: Halbstark und tüchtig, Jugend in Deutschland 1950-1960;Kleindienst, Jürgen;9783933336170
Manufacturer: Kleindienst, Jürgen
Brand: Zeitgut
EAN: 9783933336170

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27.Jan.12 Welt der fahrräder Kommentare (0)

Halbstark und tüchtig, Jugend in Deutschland 1950-1960

Die schweren Jahre der Nachkriegszeit gehen zu Ende, der wirtschaftliche Aufschwung wird spürbar. Unter den damals jugendlichen Zeitzeugen macht sich ein neues Selbstbewußtsein breit.
Sie erhalten Taschengeld und sparen auf neue Fahrräder oder Mopeds. Die jungen Leute wollen fremde Kulturen und andere Menschen kennenlernen. ´´Uns Jugendlichen wird diese Welt zu eng´´, schreibt Agnes Setzepfand. ´´Wir sind 15, 16 Jahre alt und träumen von Reisen und Abenteuern.´´ Und die Jugendlichen lehnen sich gegen Verbote und Vorschriften auf. Der Rock n Roll, die ´´unmögliche amerikanische Musik´´, wird zum Ausdruck einer Generation, die eine bessere Zukunft erwartet.
Doch müssen sich die meisten Jugendlichen ihre neuen Möglichkeiten erst einmal hart erarbeiten. In vielen Haushalten ist das Geld knapp, und Lehrstellen sind rar. Lehrlinge werden oft als billige Arbeitskräfte angesehen. Zwei Wochen Jahresurlaub und 45 Mark Lehrgeld im Monat sind Standard.
Aus dem sowjetisch besetztenTeil Deutschlands berichten Jugendliche über die Lebensumstände in der DDR. ´´Durch die Bodenreform wurden alle Bauern entschädigungslos enteignet, die mehr als 100 Hektar besaßen, ebenso die Ritter- und Kirchengüter´´, schreibt Manfred Vogel. ´´Um weiteren Repressalien zu entgehen, flohen viele Betroffene in den Westen.´´ Als Landwirte sind seine Eltern von früh bis spät auf den Beinen, um das staatliche Abgabesoll zu erfüllen und obendrein die Familie zu ernähren. Soll er diesen Beruf wählen?
´´An mir haftete der Makel, kein Arbeiter- oder Bauernkind zu sein´´, erzählt Ursula Fiessler. ´´Meine Eltern waren auch nicht in der SED. Beides war in der DDR für den gewünschten Berufsweg neben guten Leistungen häufig ausschlaggebend.´´
Manches kleine Ereignis läßt heute schmunzeln. So wird Gertraud Berg zum Einsatz in der Landwirtschaft abkommandiert. ´´Die Amerikaner haben schon wieder Kartoffelkäfer über den Feldern der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft abgeworfen´´, hört sie von ihrem Vorgesetzten. Verdreckt, verschwitzt und wütend kommt sie am Abend nach Hause. Dieser Tag sollte ihr auch aus einem anderen Grund im Gedächtnis bleiben. Es war der 17. Juni 1953, der Tag des Volksaufstands in der DDR. ´´Mein Bruder erzählte an diesem Abend, daß er im Leipziger Hauptbahnhof miterlebt habe, wie Männer von einer Leiter aus das übergroße Stalinportrait an der Wand abstürzen ließen´´, erinnert sie sich. In vielen Beiträgen wird über den 17. Juni 1953 berichtet.
Hautnah zeichnen die Zeitzeugen ein Bild ihres Alltags. Große und kleine Begebenheiten stehen nebeneinander. Mancher Leser wird sich in den Geschichten wiederfinden, doch auch den Jüngeren bieten sich Einblicke, die in Lehrbüchern nicht auftauchen. Ein wichtiges Zeitdokument der jüngeren deutschen Geschichte ist entstanden.
Die Texte des Buches werden von Fotos und Dokumenten der Autoren begleitet.

Preis: 9.90 EUR

Halbstark und tüchtig, Jugend in Deutschland 1950-1960 kaufen bei buecher.de – Topseller

Kategorie: Buch > Geisteswissenschaften, Kunst & Musik > Geschichte > Zeitgeschichte > Politik (ab 1949)

Artikelnummer: 26053296
Keywords: Halbstark und tüchtig, Jugend in Deutschland 1950-1960;Hrsg. v. Jürgen Kleindienst;9783866141148
Manufacturer: Hrsg. v. Jürgen Kleindienst
Brand: Zeitgut
EAN: 9783866141148

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21.Jan.12 Welt der fahrräder Kommentare (0)

Ist Deutschland das mieterfreundlichste Land der Welt?

Frage von woko51: Ist Deutschland das mieterfreundlichste Land der Welt?
Ich habe mir inzwischen abgewöhnt,
- von Mietinteressenten irgendwelche Nachweise zu verlangen – Papier ist geduldig.
- Nebenkostennachzahlungen einzufordern – zu viel Stress wegen der paar 100 €
- Räumungsklagen zu machen – viel zu teuer und langwierig. Irgendwann verpissen sie sich schon von alleine
- Leuten hinterher laufen, die einen Mietvertrag unterschreiben und dann doch nicht einziehen, weil sie vielleicht was anderes gefunden haben, bringt nix, meist kein Geld da
Total asoziales Verhalten wie nächtlicher Lärm, permanentes Eintreten der Glastür (jeweils 500 €), Abschneiden der Hecken um einen Durchgang zu machen, Verkritzeln der Treppenhauswände, Löcher mit Schraubendreher in dieselben stechen, Sachen vom Balkon auf andere Miter darunter werfen u.a. Farbbeutel, aus dem Fenster spucken, die Wäscheständer zweckentfremden und abreißen, Keller der Mieter aufbrechen, Fahrräder entwenden, mit dem Auto einer Mieterin Spritztour machen ohne Führerschein – da nicht mit Datum und Uhrzeit und ohne Zeugenaussagen (Angst vor Schikane) zweimal mit einer fristlosen Kündigung gescheitert (Begründung der Anwältin: nicht nachweisbar und diese familie findet woanders keine Wohnung – das stimmt sogar!! :-) , nur jeweils die 1000 Kosten der gegnerischen Anwältin bezahlen dürfen.
Ah, die ewigen Schimmel-Diskussionen habe ich vergessen (” Ich habe doch 24 Stunden am Tag das Fenster auf. Das muss irgendwie von draußen durch die Wand rein kommen” … ja ja)
Kleinreparaturen zahle ich auch – obwohl Gegenteiliges im Vertrag steht
Schönheitsreparaturen? Ha ha.. wer zahlt die wohl, wenn die Wohnung hinterher wie Sau aussieht?
Kaution? das schaffen viele nicht. Und bei Mietvertrag kassieren ist ja nicht mehr erlaubt…
Gestern Nacht kurz vor 24 Uhr: Anruf: Kommt kein warmes Wasser mehr… Boiler kaputt…20 Stunden später hat sie einen neuen an der Wand. Meckert trotzdem.
Mietkürzungen wegen Kokolores. Eine Ratte neben dem Haus gesehen “Da dürfte ich eigentlich 100 % kürzen” so so..ist das so…). Hallo, wir sind hier auf dem Land.
MAKLER kann man doch vergessen. Dauert manchmal ein halbes Jahr. Und dann hatte ich 2 Nichtzahler, einer angeblich Chef-ITler bei namhaften Banken, Wow. Mit – 5000 kürzlich abgesetzt. Immer freundlich: “Sie bekommen Ihr Geld schon. Vielen Dank dass Sie so kulant sind.” Was soll das heißen: Habe ja fristlose Kündigung raus gehen lassen. Aber Null reaktion darauf. Wass soll ich machen? Erschießen? Dann gibt’s auch kein Geld mehr..
Sperrmüll zurücklassen, “Das war schon alles da” (“Quatsch, dann hätten Sie es doch gar nicht so übernommen!” Aussage gegen Aussage.
Kaution am besten morgen zurück (“Die brauche ich für die neue Wohnung. Wenn es noch Nebenkostemnachzahlungen gibt, werde ich die selbstverständlich zahlen..” Denkste! Aus den Augen aus dem Sinn!
Adressen ausfindig machen? Datenschutz. Unbekannt verzogen…Abgesetzt…Untergetaucht…
Meine Mietpreise sind unter dem was ich 1992 erzielte! Bringt etwas gescheitere Leute, das stimmt.
@tendra: Im Rhein Main Gebiet. Dein Fall klingt nach vor 30-40 Jahren. Mich fragen die Leute manchmal: Haben Sie was gegen Kinder? Hunde? Katzen?allein erziehend? dass das Amt zahlt? Nein, warum sollte ich. Ich möchte nur meine Miete. So einfach. Einer meiner Mieter hat 6 kleine Kinder. Es hat sich noch keiner beschwert Kann dich gerne anmailen, wenn du in der Nähe wohnst. Habe noch eine 3-ZW Wohnung frei, seit fast 1 Jahr. .
@dwgaf: OK,. mit dem Begriff “vermieterunfreundlichsten” könnte ich mich auch anfreunden. “Mutter-Theresa-artige” Richter – ja damit hast du es getroffen. Sie haben mir im Vorfeld schon ein paar mal von der Führung eines Prozesses abgeraten (“dann wird der Anwalt der beklagten Widerspruch einlegen” – oh ach so… dann nehme ich die Klage zurück. Muss dann allerdings alle Kosten zahlen. toll…bis zum nächsten Versuch)
@Poppy: Würde ich inzwischen. Aber man kann erst nach 10 Jahren. Bin dabei, eben 1 zu verkaufen, das ich seit 1992 hatte. Die Mieter sind eigentlich OK, ich bin aber inzwischen unter den Mietpreis von 1992 gegangen, 480 € für 3ZKBB 72 m² (was natürlich auch den KP reduziert), trotz 5 min S-Bahn, DB, 15 min Airport, 20 min FFM, früher hatte ich schon mal 6 Monate Leerstand und einige Miet-Totalausfälle.
Eine langjährige Mieterin, sie war allerdings Alkoholikerin (Amt hat pünktlich gezahlt, da die Wohnung zu groß war, nicht alles, sie wollte den Rest – 100 – drauf zahlen, das hat sie in all den jahren nicht einmal gemacht), hat ohne Kündigung die Wohnung verlassen, die Teppiche zerschnitte, die Tapeten eingerissen, alle Schalter und Steckdosen mitgenommen, Waschbecken, Toilette, Spülkasten, alles außer der Badewanne und dem Boiler.
Ich mache auch keine Mahnbescheide mehr. Habe ca. 30 zu Hause rum liegen. Wo nichts zu holen ist kann man sich weiteres Geld für den GV sparen. Manche arbeiten aber unterhalb der Pfändungsgrenze. Toll. Viele machen jetzt auf Privatinsolvenz. Da werden mir ca. 5- 10 % der ausstehenden Summe angeboten, zu zahlen über 6 oder 7 Jahre, Toll. Die Anwältin sagt: Besser als gar nichts, da kommen zumindest die Anwaltskosten wieder raus. Toll.
Wer sich heutzutage von seinem Vermieter was gefallen lässt, ist selbst dran Schuld. Der kann nämlich so gut wie nix machen. Bei Mängeln Miete kürzen.
OK ich bin ein zu gutmütiger Mieter, die Elektrik in meiner neuen Wohnung ist immer noch falsch installiert seit dem Sommer…keine Deckenlampen möglich, keine Küche. Es wird im Waschbecken gespült.

Beste Antwort:

Answer by Join/T N
genau dass is die richtige einstellung, sche*ß auf s geld und mach dir kein stress^^

außer du hast uns jez angelogen und du hast dir dass alles garnicht abgewöhnt…. ^^

(ganz ehrlich, ich weiß nicht was du mit der frage bezwecken willst, helfen kann ich dir leider nicht, wenn nichtmal dein anwalt, der dass können sollte, dir eher wenig helfen kann, und auf die frage kann ich weder ja, noch nein antworten (im bezug auf mieterfreundlichste der welt) weil ich kein vergleich zu anderen ländern hab, bzw nichtmal weiß wie s in der richtung im eigenen land aussieht, weil man zwa viel hört von mietprellern usw, aber eig. nie wirklich weiß was dahintersteckt….)

Antworten Sie selbst in den Kommentaren!

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28.Nov.11 Welt der fahrräder Kommentare (6)